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Es werden Posts vom Februar, 2019 angezeigt.

7 6 D A Y S

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Ich ziehe ein Fazit. Nach 10 Wochen Australien on the Road mit einem Campervan. Ganz ehrlich, es war großartig! Es war eine so unglaublich inspirierende und erlebnisreiche Zeit. Wir waren an Plätzen, die einfach unwirklich erschienen. Die Natur dort hat sich also von ihrer schönsten Seite gezeigt.  Ja, es war schön, es war wild, frei und atemberaubend. Aber auch herausfordernd, rau, unkomfortabel und so ganz anders als alles was ich davor gesehen hatte. Immer wieder musste ich mich kneifen um zu begreifen das ich wirklich in Australien bin. So unfassbar weit weg von Zuhause. Quasi am anderen Ende der Welt.  Und ich hoffe, das ich jeden Moment aufsaugen konnte und nie vergessen werde. Auch die schwierigen Momente oder die Momente in denen ich keine Lust mehr hatte. In denen mir kalt war, ich Hunger hatte und wir uns deshalb gezofft haben.  Denn nicht nur Australien hat alle Facetten von sich gezeigt, sondern auch wir selbst. Aber dadurch konnten wir noc...

I C H.

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Eingekuschelt im Camper entsperre ich mein Handy, öffne Instagram und schaue mir mein Profil an. Ich tippe auf meine Story-Highlights und sehe mir Videos an, in denen ich in die Kamera spreche. Videos, die ich vor ungefähr drei Monaten, am Anfang der Weltreise aufgenommen habe.  Ich sehe mich und höre mich sprechen und doch ist es als wäre es eine fremde Person, die mir dort auf dem Bildschirm entgegen blickt. Kann das sein? Kann es sein, das ich mich in dieser kurzen und doch langen Zeit nicht nur äußerlich so verändert habe?   Wenn mir andere Leute früher erzählt haben, sie hätten sich durch eine Langzeitreise verändert, ihre Einstellung geändert, konnte ich das zwar verstehen, jedoch dachte ich nicht das es mir auch passieren könnte. Es war mir nicht bewusst das es auch eine Reise zu mir selbst sein würde. Es ist ein Prozess den man durchläuft. Man verlässt seine Komfortzone. Wird sozusagen rausgerissen aus dem normalen, völlig bekannten Alltag. Zuhause ke...