REISETAGEBUCH KAPITEL VIER.
W ir klettern in unser Zelt, welches sich auf dem Dach unseres Campervans befindet. Wir lieben es. Heute können wir uns sogar mal wieder so richtig einkuscheln und uns die Decke bis zur Nasenspitze hochziehen. Es hat abgekühlt. Immer wieder kommt eine kalter Wind durch die dünnen Netze und wir genießen es nicht zu schwitzen. Wir sind in den Blue Mountains. Als wir zwei Stunden später wach werden, regnet es in Strömen. Dicke Tropfen trommeln auf unser Dach. Es donnert und blitzt in allen Richtungen. Ich habe Angst und ich glaube Ben auch. Wir machen im Zelt alles dicht und überlegen einen Moment, ob es nicht besser wäre nach unten zu gehen. Und genau in diesem Moment tut es einen riesigen Schlag. Ein Knall so Laut wie eine Explosion! Ein Blitz hat nur wenige Meter neben uns eingeschlagen. Ich zittere vor Angst! Jetzt bleibt keine Zeit mehr nachzudenken, wir springen aus dem Zelt, reißen die Autotüre auf und springen sofort hinein. Meine Füße sind nass und voller Sand und Steine, ...