REISETAGEBUCH KAPITEL ZWEI.
Vier Wochen lang durften wir eintauchen in eine andere Welt. In eine neue, unbekannte Welt.
Thailand. Das Land des Lächelns- wie wahr.
Bangkok.
Wir landeten als erstes in Bangkok. Wie so viele Reisende. Nichts ahnend was uns erwarten würde.
Diese Stadt kann man mit Worten kaum beschreiben. Es ist laut, wahnsinnig heiß, viel Verkehr, chaotischer Verkehr und es liegen tausend verschiedene Gerüche in der Luft.
Ich glaube am ersten Tag standen wir kurzzeitig unter Schock und waren überfordert.
Wir mussten uns erstmal dran gewöhnen und uns zurecht finden.
Unsere Unterkunft, das Siamaze Hostel lag zum Glück etwas "außerhalb" und ist eine klare Empfehlung! Es war super ruhig, total gemütlich eingerichtet und sehr sauber.
Wir hatten ein Doppelzimmer mit eigenem Bad, aber auch das Gemeinschaftsbad sah prima aus.
Am ersten Abend sind wir losgezogen, um in näherer Umgebung etwas zu Essen ausfindig zu machen und haben dabei einen kleinen Innenhof mit verschiedenen Garküchen entdeckt. So richtig traditionell, wir waren die einzigen Touristen dort, sonst nur Einheimische.
Glücklicherweise war jemand unter den anderen Gästen der Englisch sprach und so konnte ich mein Anliegen etwas Vegetarisches zu suchen verständlich machen.
Und haltet Euch fest, es gab zwar absolut nichts Vegetarisches, aber eine Frau hat extra für mich eine traditionelle Suppe so abgewandelt und frisch gekocht, das sie vegetarisch war.
Ingesamt dreimal haben wir bei ihr gegessen, es war sooo lecker. Ich konnte ihr gar nicht genug danken. So sind die Thais. Sie möchten das man sich wohl fühlt und man glücklich ist.
Diese Eigenschaft der Menschen dort haben wir wirklich sehr zu schätzen gelernt.
Außerdem hat ein Gericht dort umgerechnet gerade mal 80 Cent gekostet. Das müsst Ihr Euch mal vorstellen!
So, hier nun ein paar Sightseeingtipps für Bangkok von mir für Euch:
Fahrradtour bei Just Nok Biketours! Wir haben die "Bangkok by Night"- Tour gemacht und es war einfach der absolute Hammer. Wir hatten so viel Spaß und haben vor allem viele Plätze gesehen, die wir alleine wahrscheinlich nicht gefunden hätten. Unser netter Guide ist fast 5 Stunden mit uns rumgedüst und hat uns viel erklärt. Ihr bekommt außerdem gute Mountainbikes, Wasser und einen Snack unterwegs. Und am Schluss gibt es eine sehr liebe Überraschung, aber ich will nicht zu viel verraten.
Golden Mount- Wat Saket! Auch eine klare Empfehlung. Ein schöner Tempel mit einer wahnsinns Aussicht über die ganze Stadt. Ich habe mich vor allem in die Glocken verliebt, die dort überall hängen. Einfach wunderschön und eine spezielle Atmosphäre.
Königspalast ( Grand Palace )! Dort hatte ich am Anfang gemischte Gefühle. Wir hatten uns zuvor schon einige andere Tempel angeschaut und bei jedem gab es lange Kleidung zum Leihen und Ben konnte immer mit kurzer Hose rein. Dies war im Königspalast nicht der Fall. Hier mussten wir uns für jeweils 200 Baht lange Sachen kaufen und dann noch 500 Baht pro Person für den Eintritt bezahlen.
Also denkt daran Euch lange Kleidung anzuziehen!!
Aber nichtsdestotrotz war der Palast wunderschön. Man kommt aus dem Staunen nicht mehr raus. Alles ist so wunderschön verziert, glitzert und funkelt. Ein wahres Prachtstück.
Wat Pho! Hier könnt Ihr den unglaublich schönen, riiiiesigen liegenden Buddha anschauen. Schon beim ersten Blick auf den goldenen Riesen hat es mir die Sprache verschlagen. Er ist einfach überwältigend. Der Buddha ist 46 Meter lang und 15 Meter hoch. Meiner Meinung nach ein absolutes Must Do in Bangkok!
Wat Arun! Auch ein super schöner Tempel. Wir haben ihn bei Nacht angeschaut während unserer Biketour und es war fabelhaft.
Maeklong Zugmarkt! 16-mal am Tag, wenn der Zug ein und aus fährt, räumen die Händler in windeseile ihre Waren zur Seite und klappen ihre Schirme ein. Denn ihre Verkaufsstände befinden sich direkt an und auf den Gleisen. Ein Erlebnis. Aber sehr viel los!
Floating Market! Lässt sich prima mit dem Zugmarkt verbinden. Wir haben beides zusammen mit einem Guide in der geführten Tour gemacht, da es etwas außerhalb von Bangkok liegt.
Der schwimmende Markt ist super interessant und mal was ganz anderes. Die Einheimischen sitzen in ihren Longtailbooten und kochen, braten, frittieren und verkaufen ihre Waren. Außerdem gibt es einen festen Teil des Marktes, der auf Stelzten ins Wasser gebaut ist. Es macht Spaß einfach nur auf einer Bank zu sitzen und das bunte Treiben zu beobachten.
Lumphini Park! Dieser Park ist der größte im Zentrum von Bangkok. Man kann dort dem hektischen Treiben der Stadt etwas entfliehen und das Coolste ist, das man dort Warane beobachten kann. Sie laufen durch die Wiesen und schwimmen im Wasser. Es ist wirklich spannend.
Wat Suthat! Dieser war der erste Tempel den wir besucht haben und dieser Buddha hat es mir besonders angetan. Dort herrschte so eine ganz spezielle Energie. Es war einfach wunderschön.
Vor allem waren wir die einzigen Touristen dort.
Allgemein solltet Ihr einfach darauf achten das man in den Tempeln die Schultern und Knie bedecken muss. Vorab über Gebetszeiten informieren, um nicht zu stören oder vor verschlossenen Türen zu stehen. Bei den Tuk-Tuks immer die blauen nehmen, das sind die vom Government und den Preis vorab verhandeln!!
Ladet euch auch die App "Grab" runter. Super hilfreich. Funktioniert wie Uber und ist meist deutlich günstiger als ein Taxi.
Schaut wo die Einheimischen essen. Das sind oft die besten Locations. Wir haben uns in die kleinen Restaurants und Garküchen verliebt! Natürlich hat man anfangs vielleicht etwas Berührungsängste, aber das Essen ist köstlich und man kann auch mal auf Stoffservietten verzichten:)
Chiang Mai.
Da wir genug Zeit hatten, waren wir uns von Anfang an einig, dass wir auch den Norden Thailands kennenlernen möchten. Am bekanntesten unter Backpackern sind dort die Orte Chiang Mai und Pai.
Um von Bangkok nach Chiang Mai zu kommen gibt es verschiedene Möglichkeiten.
Man kann sich für 12 Stunden in einen Nachtbus kuscheln oder ganz easy 1,5 Stunden fliegen.
Nach langem Hin und Her haben wir uns dafür entschieden zu fliegen, kurz und schmerzlos:)
Die Inlandsflüge sind wirklich günstig und somit war es auch für unsere Reisekasse keine allzu große Belastung.
Anders als erwartet, ist Chiang Mai eine doch relativ große Stadt, aber deutlich ruhiger und gelassener als Bangkok. Auch dort gibt es wieder viele, viele Tempel, viele chillige Restaurants und Cafés und viele nette Menschen.
Wir haben dort eine Halbtagestour ins Into the Wild Elephant Camp unternommen und es war sooo unfassbar toll. Die Elefanten, die in diesem Camp leben, haben alle eine Geschichte. Sie haben Schlimmes hinter sich und können nun ein besseres und freies Leben führen.
Unser Guide, der gleichzeitig auch der Gründer des Camps ist, hat uns nicht nur viel über die Elefanten erzählt, sondern auch über die Geschichte und Traditionen der Thais im Bezug auf diese Tiere.
Er hat uns eine neue Sichtweise gezeigt. Hat uns erklärt das die Thais Elefanten als Nutztiere halten mussten, da sie weder Pferde noch Kühe hatten. Es war einfach normal. Natürlich gibt es nichts schön zu reden, Elefantentrekking und so weiter ist schlimm, aber wir haben nun doch nochmal mehr darüber erfahren und können manches besser nachvollziehen.
Es war überwältigend die Zeit mit diesen gigantischen Tieren verbringen zu dürfen und wird sicher ein Erlebnis bleiben, dass wir nie vergessen werden.
Thailand. Das Land des Lächelns- wie wahr.
Bangkok.
Wir landeten als erstes in Bangkok. Wie so viele Reisende. Nichts ahnend was uns erwarten würde.
Diese Stadt kann man mit Worten kaum beschreiben. Es ist laut, wahnsinnig heiß, viel Verkehr, chaotischer Verkehr und es liegen tausend verschiedene Gerüche in der Luft.
Ich glaube am ersten Tag standen wir kurzzeitig unter Schock und waren überfordert.
Wir mussten uns erstmal dran gewöhnen und uns zurecht finden.
Unsere Unterkunft, das Siamaze Hostel lag zum Glück etwas "außerhalb" und ist eine klare Empfehlung! Es war super ruhig, total gemütlich eingerichtet und sehr sauber.
Wir hatten ein Doppelzimmer mit eigenem Bad, aber auch das Gemeinschaftsbad sah prima aus.
Glücklicherweise war jemand unter den anderen Gästen der Englisch sprach und so konnte ich mein Anliegen etwas Vegetarisches zu suchen verständlich machen.
Und haltet Euch fest, es gab zwar absolut nichts Vegetarisches, aber eine Frau hat extra für mich eine traditionelle Suppe so abgewandelt und frisch gekocht, das sie vegetarisch war.
Ingesamt dreimal haben wir bei ihr gegessen, es war sooo lecker. Ich konnte ihr gar nicht genug danken. So sind die Thais. Sie möchten das man sich wohl fühlt und man glücklich ist.
Diese Eigenschaft der Menschen dort haben wir wirklich sehr zu schätzen gelernt.
Außerdem hat ein Gericht dort umgerechnet gerade mal 80 Cent gekostet. Das müsst Ihr Euch mal vorstellen!
Auch sehr geliebt haben wir die süße Obstverkäuferin, die Ihr oben auf dem Bild seht. Sie war so herzlich und bei ihr konnte man frische Früchte in allen Variationen kaufen und sich geniale Shakes machen lassen. Mein Favorit war Ananas-Kokos. Umgerechnet 65 Cent! Unglaublich!
So, hier nun ein paar Sightseeingtipps für Bangkok von mir für Euch:
Fahrradtour bei Just Nok Biketours! Wir haben die "Bangkok by Night"- Tour gemacht und es war einfach der absolute Hammer. Wir hatten so viel Spaß und haben vor allem viele Plätze gesehen, die wir alleine wahrscheinlich nicht gefunden hätten. Unser netter Guide ist fast 5 Stunden mit uns rumgedüst und hat uns viel erklärt. Ihr bekommt außerdem gute Mountainbikes, Wasser und einen Snack unterwegs. Und am Schluss gibt es eine sehr liebe Überraschung, aber ich will nicht zu viel verraten.
Golden Mount- Wat Saket! Auch eine klare Empfehlung. Ein schöner Tempel mit einer wahnsinns Aussicht über die ganze Stadt. Ich habe mich vor allem in die Glocken verliebt, die dort überall hängen. Einfach wunderschön und eine spezielle Atmosphäre.
Also denkt daran Euch lange Kleidung anzuziehen!!
Aber nichtsdestotrotz war der Palast wunderschön. Man kommt aus dem Staunen nicht mehr raus. Alles ist so wunderschön verziert, glitzert und funkelt. Ein wahres Prachtstück.
Wat Arun! Auch ein super schöner Tempel. Wir haben ihn bei Nacht angeschaut während unserer Biketour und es war fabelhaft.
Maeklong Zugmarkt! 16-mal am Tag, wenn der Zug ein und aus fährt, räumen die Händler in windeseile ihre Waren zur Seite und klappen ihre Schirme ein. Denn ihre Verkaufsstände befinden sich direkt an und auf den Gleisen. Ein Erlebnis. Aber sehr viel los!
Floating Market! Lässt sich prima mit dem Zugmarkt verbinden. Wir haben beides zusammen mit einem Guide in der geführten Tour gemacht, da es etwas außerhalb von Bangkok liegt.
Der schwimmende Markt ist super interessant und mal was ganz anderes. Die Einheimischen sitzen in ihren Longtailbooten und kochen, braten, frittieren und verkaufen ihre Waren. Außerdem gibt es einen festen Teil des Marktes, der auf Stelzten ins Wasser gebaut ist. Es macht Spaß einfach nur auf einer Bank zu sitzen und das bunte Treiben zu beobachten.
Lumphini Park! Dieser Park ist der größte im Zentrum von Bangkok. Man kann dort dem hektischen Treiben der Stadt etwas entfliehen und das Coolste ist, das man dort Warane beobachten kann. Sie laufen durch die Wiesen und schwimmen im Wasser. Es ist wirklich spannend.
Wat Suthat! Dieser war der erste Tempel den wir besucht haben und dieser Buddha hat es mir besonders angetan. Dort herrschte so eine ganz spezielle Energie. Es war einfach wunderschön.
Vor allem waren wir die einzigen Touristen dort.
Allgemein solltet Ihr einfach darauf achten das man in den Tempeln die Schultern und Knie bedecken muss. Vorab über Gebetszeiten informieren, um nicht zu stören oder vor verschlossenen Türen zu stehen. Bei den Tuk-Tuks immer die blauen nehmen, das sind die vom Government und den Preis vorab verhandeln!!
Ladet euch auch die App "Grab" runter. Super hilfreich. Funktioniert wie Uber und ist meist deutlich günstiger als ein Taxi.
Schaut wo die Einheimischen essen. Das sind oft die besten Locations. Wir haben uns in die kleinen Restaurants und Garküchen verliebt! Natürlich hat man anfangs vielleicht etwas Berührungsängste, aber das Essen ist köstlich und man kann auch mal auf Stoffservietten verzichten:)
Chiang Mai.
Da wir genug Zeit hatten, waren wir uns von Anfang an einig, dass wir auch den Norden Thailands kennenlernen möchten. Am bekanntesten unter Backpackern sind dort die Orte Chiang Mai und Pai.
Um von Bangkok nach Chiang Mai zu kommen gibt es verschiedene Möglichkeiten.
Man kann sich für 12 Stunden in einen Nachtbus kuscheln oder ganz easy 1,5 Stunden fliegen.
Nach langem Hin und Her haben wir uns dafür entschieden zu fliegen, kurz und schmerzlos:)
Die Inlandsflüge sind wirklich günstig und somit war es auch für unsere Reisekasse keine allzu große Belastung.
Anders als erwartet, ist Chiang Mai eine doch relativ große Stadt, aber deutlich ruhiger und gelassener als Bangkok. Auch dort gibt es wieder viele, viele Tempel, viele chillige Restaurants und Cafés und viele nette Menschen.
Wir haben dort eine Halbtagestour ins Into the Wild Elephant Camp unternommen und es war sooo unfassbar toll. Die Elefanten, die in diesem Camp leben, haben alle eine Geschichte. Sie haben Schlimmes hinter sich und können nun ein besseres und freies Leben führen.
Unser Guide, der gleichzeitig auch der Gründer des Camps ist, hat uns nicht nur viel über die Elefanten erzählt, sondern auch über die Geschichte und Traditionen der Thais im Bezug auf diese Tiere.
Er hat uns eine neue Sichtweise gezeigt. Hat uns erklärt das die Thais Elefanten als Nutztiere halten mussten, da sie weder Pferde noch Kühe hatten. Es war einfach normal. Natürlich gibt es nichts schön zu reden, Elefantentrekking und so weiter ist schlimm, aber wir haben nun doch nochmal mehr darüber erfahren und können manches besser nachvollziehen.
Es war überwältigend die Zeit mit diesen gigantischen Tieren verbringen zu dürfen und wird sicher ein Erlebnis bleiben, dass wir nie vergessen werden.
Einen Tag später, stand ein vegetarischer/veganer Kochkurs bei May Kaidee auf dem Plan! Oh man, das war soo cool. Wir hatten so viel Spaß! Und ihr hättet einfach Ben sehen sollen. Ich musste ihn wirklich überreden, sich mit mir zusammen für den Kochkurs anzumelden, da er ja sonst nie kocht. Und beim Kochkurs hatte er seinen Wok im Griff, als hätte er noch nie was anderes gemacht:) Von 9-13 Uhr haben wir tatsächlich acht Traditionelle Thaigerichte gekocht. Unter anderem auch meine Leibspeisen Papayasalat und Mango Sticky Reis!! Es war ein Fest! Und wir haben richtig viel gelernt und alle Rezepte bekommen. Jetzt muss ich mir wohl einen Wok zulegen. Und werde die Ideen und Rezepte auf jeden Fall in meine Kochworkshops mit einfließen lassen. Juhu!
Hier auch noch ein meine Lieblingsrestaurants in Chiang Mai:
Das Green Tiger House/Reform Café hatte es mir sehr angetan. Es war so unfassbar lecker. Und alles VEGAN!! Vegan heaven sage ich Euch! Wir waren gleich zweimal dort.
Freebird Café! Die vielleicht beste Smoothiebowl meines Lebens! Allerdings nicht ganz günstig, aber große Portionen.
Achja und bevor ich das vergesse, besonders schön in Chiang Mai ist der Tempel Wat Chedi Luang. Im Licht der Abendsonne unschlagbar! Dort konnten wir auch zum ersten Mal Mönche beim Gebet beobachten. Ich hatte überall Gänsehaut.
Pai.
Das kleine Hippiedorf im Norden mit einer wahnsinns Atmosphäre und der gewissen Thailandmagie. Die Anreise ist super easy, von Chiang Mai aus etwa 3 Stunden mit dem Minibus. Achtung, die Strecke ist sehr kurvig!! Aber es lohnt sich!
Wir sind dort angekommen und waren sofort verliebt. Es scheint als wäre die Zeit dort stehen geblieben, alles ist total entschleunigt.
Man trifft sehr viele andere Backpacker aus aller Welt, Aussteiger, Andersdenker.
What to do in Pai:
In Pai haben wir uns das erste Mal einen Roller gemietet. Wir hatten ehrlich gesagt ein bisschen Bammel davor, denn wir hatten zuvor einige Horrorgeschichten über Unfälle gehört.
Letztendlich war es aber die beste Entscheidung überhaupt!!! Rollerfahren bedeutet Freiheit! Man ist einfach frei! Unabhängig! Mit Fahrtwind und Sonne im Gesicht.
Walking Street! Jeden Abend verwandelt sich die „Hauptstraße“ von Pai in einen großen
Streetfoodmarket. Einfach nur cool! Man kann sich wirklich kaum entscheiden, weil alles so unfassbar lecker aussieht und die Auswahl einfach riesig ist. Es ist also für jeden Geschmack etwas dabei. Natürlich gibt es nicht nur Essen, sondern auch Klamotten, Schmuck usw…
Pai Canyon! Ein absolut magischer Ort. Groß, weit und einfach wunderschön.
Und wenn die Sonne untergeht und sie dabei den Canyon in verschiedene Rottöne taucht, dann scheint es als würde die Welt stillstehen. Es scheint als hätte man keine Verpflichtungen, außer dort zu sitzen, zu staunen und zu atmen.
Yun Lai Viewpoint! Schon allein die Fahrt zum Viewpoint ist ein Erlebnis. Die Natur und Umgebung dort sind einfach so schön und unverfälscht. Man passiert auch das kleine, süße chinesische Dorf.
Oben angekommen hat man einen atemberaubenden Blick über das ganze Tal und kann dabei, wenn man möchte, noch eine Tasse chinesischen Tee genießen.
White Buddha! Überwältigend wie er da sitzt, in seiner ganzen Pracht, strahlend weiß, mitten im Wald. Es sind ein paar Stufen zu bewältigen, aber der Aufstieg lohnt sich. Denn von oben hat man eine tolle Sicht auf den Buddha und über Pai.
Mo Paeng Wasserfall! War ganz cool zuzuschauen wie ein paar Mutige sich getraut haben zu Baden und die Stufen hinunterzurutschen. Aber unser Highlight war das süße Restaurant bei dem wir auf dem Rückweg angehalten haben. Unweit vom Wasserfall auf dem Weg nach unten, ich glaube es hieß „Mountain Lodge“.
Fluid Pool! Eine öffentlicher großer Pool mit einer mega guten Bar, chilliger Reggae- und Elektromusik und coolen Leuten. Wir haben fast einen ganzen Tag dort verbracht, leckere Wraps gefuttert und das Leben gefeiert. Es war so entspannt, wenig los und einfach ein toller Ort.
Bamboo Bridge! Wir hatten Glück, denn die Reisfelder waren noch nicht abgeerntet. Naja, zumindest nur ein ganz kleiner Teil. Und somit sind wir auf der Bambusbrücke mitten durch die Reisfelder gelaufen. Wunderschön!
Auf dem Weg dorthin haben wir übrigens einen kurzen Stop bei den Landsplits eingelegt.
Dort kann man auch Produkte probieren, die die Bauern dort selbst anbauen. War wirklich interessant und super lecker.
Where to eat in Pai:
Charlie & Lek! Super leckeres Pad Thai und vegetarische Frühlingsrollen. Super günstig.
Na’s Kitchen! Das beste Pad Thai überhaupt, leckere Frühlingsrollen und super Papayasalat. Und ebenfalls günstig.
I love u Pai Cafe! Die chilligsten Hängesessel mit riesigen Kissen und Blick auf die „Berge“ und den White Buddha.
Earth Tone! Hippiecafé mit toller Atmosphäre, leckeren Bowls, Energieballs und warmem Bananabread.
Ao Nang.
Von Pai mit dem Bus zurück nach Chiang Mai, ab ins Flugzeug und runter in den Süden nach Ao Nang/ Krabi.
Und plötzlich waren wir am Meer.
Unsere Unterkunft, das Little Home Ao Nang war super. Das Zimmer sehr sauber, groß und gemütlich. Auch die Mitarbeiter an der Rezeption waren mega hilfsbereit und man konnte einfach alles dort direkt buchen, zu guten Preisen. Roller, Inseltour mit dem Boot, Flughafentransfer.
Easy peasy.
What to do in Ao Nang:
Um ehrlich zu sein fand ich Ao Nang selbst nicht so schön. Na klar, es war ganz cool so direkt am Meer, aber es war wahnsinnig touristisch. Und damit meine ich nicht das viele Backpacker da waren, nein, es waren viele Urlauber dort. Dementsprechend sind die Preise und die Qualität der Restaurants. Alles ist auf den Tourismus ausgelegt und daran angepasst. Wir waren einmal in einem „traditionellen“ Restaurant essen und es war einfach fad. Null spicy und kaum Thaigeschmack. Aber dafür richtig teuer. Echt schade.
Aber unsere kleine süße Rezeptionistin hat uns sehr wertvolle Tipps gegeben und uns zu super einsamen und schönen Stränden geschickt. Stundenland sind wir einfach nur am Wasser entlang gelaufen und haben traumhafte Sonnenuntergänge gesehen. Fernab der Tourimeilen. Wundervoll!
Deshalb- für die besten und geheimen Tipps immer die Einheimischen fragen!
Highlight war ein besonderer Viewpoint im Khao Ngon Nak National Park. Wir haben beide noch nie so geschwitzt in unserem Leben. Nicht mal in der Sauna:) Es war so schon wahnsinnig heiß, freucht, drückend und der Aufstieg zum Aussichtspunkt war alles andere als easy. Zum Glück hatte ich meine Wanderschuhe angezogen, denn es ging über Geröll und Wurzeln steil nach oben. An manchen Stellen musste man sich richtig hochziehen! Oben angekommen war der harte Aufstieg aber super schnell vergessen und wir haben einfach nur gestaunt und konnten unseren eigenen Augen nicht trauen. Thailand ist so vielseitig. Thailand ist nicht nur Meer und Strand. Dieses Land hat so viel mehr zu bieten. Seht selbst.
Über unser Hotel haben wir spontan die 4-Island-Tour gebucht. Klingt nach Touriprogramm und war auch Touriprogramm. Aber wir mochten es, es war wirklich gut. Es war sogar ein richtig toller Tag, denn, Trommelwirbel, wir sind zum ersten Mal geschnorchelt!! Der Hammer!!! Was ist mir da bisher bitte alles entgangen? Warum wusste ich nichts davon, wie schön das ist? Ok, ich wusste es wahrscheinlich schon, aber hatte halt einfach Schiss.
An besagtem Tag war ich allerdings mutig und bin einfach mit Brille und Schnorchel ins Meer gehüpft. Es war ein schöner Spot, direkt vor Chicken Island und ich habe schon beim ersten Untertauchen viele bunte Fische entdeckt. Ich war gefühlt die ganze Zeit nur unter Wasser und ja, einfach frei. Meine Gedanken hatten Pause. Die Welt hatte Pause. Es gab nur diese andere Welt, die Welt unter Wasser und mich.
Als wir dann zwei Tage später wieder in ein Boot stiegen, ging die Reise weiter nach Ko Phi Phi.
Oder auch die Insel des Schreckens! Nein, ganz so schlimm war es nicht, aber wir hatten dort wohl einfach kein gutes Omen. Ich hatte es mir irgendwie anders vorgestellt. Paradiesisch und zum Entspannen. Dem war nicht so. Überall war Party angesagt und jeder wollte einem etwas andrehen und sowieso war ja jede Bar die Beste mit den besten Angeboten. Es war verratzt und alles ein wenig schäbig, ich hoffe Ihr wisst was ich meine. Vielleicht lag es auch an meiner Laune, mir war nämlich so gar nicht nach feiern zumute. Das erste Mal eine Übernachtung im Mehrbettzimmer gebucht und gleich die Hardcorevariante erwischt. Das Zimmer war gefühlt so „groß“ wie eine Schuhschachtel. Sechs Betten, die nebeneinander/ineinander reingequetscht wurden und unsere Zimmergenossen war einfach vier Jungs. Richtige Partypeople die zum Saufen gekommen waren. Jackpot! Um es kurz zu machen, es ging nicht. I know, es ist eine Weltreise und kein Urlaub, aber nein, es ging einfach nicht. Also mitten in der Nacht ausgecheckt und noch ein Zimmer in einem anderen ekligen Hotel bekommen. Hat ziemlich komisch gerochen und ein wenig geschimmelt, aber hey, ich war allein:) Benni wollte es unbedingt mit dem Hostel versuchen und ist noch mit einem der Jungs vom Hostel losgezogen, kam dann aber später doch ins Doppelzimmer.
Damit ist das Thema Mehrbettzimmer für uns abgehakt, freue mich aber für alle die es machen und denen es nichts ausmacht und die somit ne Menge Geld sparen.
Wegen Schimmel und Geruch am nächsten Morgen schnell wieder ein anderes Hotel gebucht, bei gefühlten 100 Grad in der Sonne mit unseren Backpacks ans andere Ende der „Stadt“ gerannt, eingecheckt. Zimmer gut. Wieder losgerannt, Abkürzung über den Strand genommen, Höhe des Wassers unterschätzt, ein Stück mit Klamotten geschwommen, klatschnass und fix und fertig beim Treffpunkt für unsere Partyboottour angekommen. Kein Ding Ko Phi Phi.
Die Tour war aber echt cool und wir konnten wieder schnorcheln und alle bekannten Spots wurden abgefahren. Außerdem nette Leute und gute Sounds an Bord. Achja und Sonnenuntergang über dem Meer. Wie wunderschön war das einfach.
Letzter Tag, letztes Hotel. Eine schöne Bungalowanlage, die uns ein Freund empfohlen hatte.
Echt mega schön gemacht mit tollem Pool.
Aber es sollte einfach nicht sein. Diese Insel und wir, das war irgendwie nichts. Unsere Nacht im Bungalow war eine Horrornacht. Die schlimmste Nacht ever- Lebensmittelvergiftung! Und das nach einem Essen in einem gut bewerteten Restaurant. Man kann es einfach überall bekommen und steckt nicht drin.
Aber es sollte einfach nicht sein. Diese Insel und wir, das war irgendwie nichts. Unsere Nacht im Bungalow war eine Horrornacht. Die schlimmste Nacht ever- Lebensmittelvergiftung! Und das nach einem Essen in einem gut bewerteten Restaurant. Man kann es einfach überall bekommen und steckt nicht drin.
Etwas dramatisch war, dass wir am nächsten Morgen auschecken mussten und die Fähre nehmen nach Ko Lanta. Unterkunft bereits gebucht, Fähre gebucht. Geht’s noch schlimmer?
Fragt mich nicht wie, aber wir haben es geschafft. Ich konnte auf dem ganzen Weg kein Wort sagen, sonst hätte ich die Kontrolle über meinen Körper verloren. Aber wir sind angekommen auf Ko Lanta! Irgendwie. Und unser Hotel dort war einfach nur wundervoll!!! Großes Zimmer mit einem Bett, in dem wir geschlafen haben wie Babys. Dort konnten wir uns wirklich erholen.
Wieder zu Kräften kommen. Es hat tatsächlich fast eine ganze Woche gedauert bis wir wieder die Alten waren, aber trotzdem konnten wir es genießen.
Und weil es so wundervoll war, hier nochmal die Empfehlung:
Sleep In Lanta Resort. Das Hotel liegt am Khlong Khong Beach und hat einen schönen Pool, ist mega sauber und die Besitzer und Angestellten sind unglaublich lieb!
Man kann sich dort nur wohl fühlen. Außerdem haben wir für eine ganze Woche nur 190 Euro bezahlt, unfassbar günstig, eigentlich viel zu günstig für das was man alles bekommt.
Als es uns wieder etwas besser ging und wir das Zimmer verlassen konnten haben wir erstmal den Strand bei uns erkundet. Der Khlong Khong Beach hat auch wieder diese gewisse Thailandmagie, von der ich öfter erzähle. Dort ist eine Bar schöner als die andere. Vom Style her alles ein bisschen hippiemäßig, einfach total gemütlich. Zum Entspannen, zum Chillen.
Und genauso sind auch die Menschen auf Ko Lanta. So lieb und herzlich und tiefenentspannt.
Man muss es erleben, wirklich!
Natürlich haben wir uns auch wieder einen Roller gemietet und sind die ganzen Strände abgefahren, haben eine Wanderung zum Wasserfall gemacht und diese Insel einfach so gefeiert.
Das Schnorcheln für uns entdeckt, haben wir einen Tagestrip mit dem Boot nach Ko Rok unternommen. Dort gibt es mega gute Spots mit tollen Korallen, vielen bunten Fischen und allem was dazu gehört.
Ich habe Nemos gefunden und sogar einen kleinen Hai gesehen. Auch die Insel selbst ist wahnsinnig schön. Herrlich!
Zum Thema Restaurants kann ich Euch leider nicht sehr viel sagen, da wir ja nicht viel essen konnten. Aber ein grandioses Highlight hatten wir tatsächlich noch am letzten Abend- Veggieburger im OHANA. Das Restaurant lag direkt neben unserem Hotel und war wunderbar.
Auch toll ist, dass es in beinahe jedem Restaurant am Abend Barbecue gibt. Man kann sich aussuchen was man gegrillt haben möchte und die ein oder andere gegrillte Kartoffel hat unseren kranken Bäuchen sehr gut getan.
Also Ihr seht, von Ko Lanta kann ich nur Tolles berichten und so war es auch wirklich.
Es war eine Woche die wir nie vergessen werden, weil einfach alles gepasst hat. Die Menschen sind herzlich und hilfsbereit und das spiegelt sich in der Natur, den Stränden, den Restaurants/Bars, dem Essen und einfach dem ganzen Flair dieser Insel wieder!
Thailand hat uns beide total überrascht. Wir durften viele verschiedene Facetten dieses Landes kennenlernen und haben uns sehr verliebt. Die Thais haben ein großes Herz und man kann sich dort einfach wohl fühlen und super günstig und gut reisen. Das Essen ist einfach großartig. Ich hätte mich in Mango Stick Reis, Pad Thai, Papayasalat usw. reinlegen können. Von den frischen Fruchshakes will ich gar nicht erst anfangen. Der Hammer!! Danke für diese wundervolle Zeit!
Dieser Artikel ist jetzt doch viel länger geworden als geplant, aber 30 Tage lassen sich nunmal schlecht kurz fassen. Zumindest bekomme ich das nicht hin.
Ich hoffe ich kann ein wenig vom Thailandspirit rüberbringen und Ihr seht, dass es super duper easy ist dieses Land zu bereisen. Es lohnt sich!
Eure Jule x













































































































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