REISETAGEBUCH KAPITEL EINS.
01. November 2018, es ist 22.15 Uhr, wir heben ab.
Wir tun es wirklich, jaaa wir machen das! Wir machen eine Weltreise!!!! Aaaaaaaaaaaaaaa!!!
Nochmal ein Blick aus dem Fenster, Deutschland von oben. Erst in 7,5 Monaten werden wir wieder zurück kommen. Passiert das gerade wirklich?
Der Abschied von meiner Familie und Freunden viel mir doch nicht ganz so leicht wie ich dachte, aber die Gewissheit das ein riesen großes Abenteuer, viele neue Eindrücke und Erlebnisse auf uns warten würden, macht es wieder gut.
Nach 11 Stunden Holzklasse, mit einem Mann neben uns, der den kompletten Flug verpennt und lautstark geschnarcht hat und kaum mehr Gefühl in den Beinen sind wir also angekommen, angekommen in einer Stadt, die kein besserer Start für uns hätte sein können.
HONGKONG.
Ich hatte keine genaue Vorstellung davon was mich erwarten würde. Aber ich wusste, das es eine ganz neue Erfahrung für uns sein würde.
Ben hatte für uns ein günstiges Zimmer in einem Gästehaus gebucht. ( Man muss ja schließlich auf seine Kosten achten wenn man so lange reist ) und vorab hatten wir schon die ganze Zeit mit unseren Freunden Späße über unser 6 Quadratmeter- Zimmer gemacht.
Um ehrlich zu sein war uns wohl beiden nicht wirklich bewusst wie verdammt winzig 6 Quadratmeter sind.
Es war klein, es war heiß und die Klimaanlage war dermaßen laut das man sein eigenes Wort kaum verstehen konnte.
Wenn einer von uns gestanden ist, musste sich der andere aufs Bett setzen, weil sonst nicht genug Platz war:-)
Es war der erste Stopp, wir waren völlig geplättet vom langen Flug und dafür war der „Schock“ einfach zu groß, also buchten wir noch in der ersten Nacht eine andere Unterkunft, das Stanford Hillview Hotel.
Wir beschlossen das 5 Monate auf engstem Raum in einem Campervan in Australien und Neuseeland genug Abenteuer sein würden und konnten dadurch unsere schlechtes Gewissen wegen der zusätzlichen Kosten etwas besänftigen.
Außerdem war das neue Zimmer einfach super! Klare Empfehlung.
Nun gut, es ging also los. Das Erkunden der Stadt stand ganz oben auf unserer To-Do-Liste.
Meistens laufen wir immer drauf los und schauen wo es uns hinverschlägt und so haben wir es auch in Hongkong gemacht.
Es gibt unglaublich viel zu sehen! Und auch das U-Bahn fahren ist total einfach. Holt Euch auf jeden Fall die Octupuscard. Diese kann man aufladen und damit in U-Bahn, im Supermarkt und vielen anderen Läden super schnell und easy bezahlen. Das Restguthaben bekommt man zurück.
Unser persönliches Highlight, welches auch jeden Tag aufs Neue ein Highlight war, ist die
Skyline dieser Stadt. Dadurch das es sozusagen zwei Seiten gibt, eine auf dem Festland und Hongkong Island, die Insel, kann man jeweils auf die Skyline der anderen Seite blicken.
Wir haben beide noch nie so etwas krasses und schönes gesehen.
Bei Nacht strahlt und leuchtet alles. Daran kann man sich wirklich nicht satt sehen.
Jeden Abend um 20 Uhr findet an der Promenade auch eine Lichtershow statt. Es ist ganz nett das mal gesehen zu haben, aber für uns kein Muss.
Was aber auf jeden Fall sehr sehenswert ist, ist die Aussicht vom Victoria Peak.
Man kann mit einer alten schweizer Zahnradbahn hochdüsen. Achtung, nichts für ganz schwache Nerven, die Strecke nach oben ist richtig steil und damit meine ich richtig richtig steil. Es lohnt sich aber das mal mitzumachen.
Auch hier habt Ihr wieder den Vorteil mit der Octupuscard bezahlen zu können. Somit erledigt sich das Schlange stehen am Ticketschalter.
Oben angekommen hat man eine atemberaubende Aussicht auf die Stadt! Auch wieder etwas zum Nichtsattsehenkönnen.
Bergab kann man entweder laufen, so wie wir, oder Ihr nehmt einfach wieder die Zahnradbahn.
Außerdem waren wir im Museum of History. Der Eintritt ist kostenlos und die Ausstellung richtig schön gemacht. Mit viel Liebe zum Detail und so wundervoll bunt.
Man erfährt sehr viel über die Geschichte und die Entstehung HongKongs.
Einen ganzen Tag haben wir auf den verschiedenen, tollen Märkten verbracht.
Wir waren auf dem Ladies Market, Flower Market und auf dem Nightmarket.
Diese drei kann man prima miteinander verbinden und es ist ein wahres Erlebnis.
Wie Ihr wisst bin ich ja immer auf der Suche nach den kulinarischen Highlights und da muss ich euch sagen, dass war in Hongkong nicht ganz so easy für mich. In diesem Punkt wurde ich kaum fündig.
Alles, wirklich alles ist mit Fleisch oder Fisch.
Und da ich nur sehr, sehr selten Fleisch oder Fisch esse war das etwas problematisch.
Zu meinem Glück gab es in der Nähe von unserem Hotel eine kleine „Bäckerei“ die so leckere und ofenfrische Teilchen hatte, das ich zumindest nicht ganz verhungern musste.
Das Essen war weit entfernt von dem was es bei uns so beim Chinesen gibt.
Gebratene Nudeln mit Gemüse, gebratener Reis oder Frühlingsrollen? Fehlanzeige:)
Aber natürlich habe ich trotzdem zwei richtig gute Empfehlungen für Euch.
Leider nichts landestypisches, sondern Burger. Die Besten seit ganz langer Zeit.
Beide Burgerschuppen haben wir per Zufall entdeckt. Ich hab sie echt gefeiert!
Burger Joys: Kleiner Laden im Sportsbarstyle. Super duper leckere Burger und auch die Fries waren richtig gut. Zum reinliegen.
Shake’em Buns: Noch kleinerer Laden, mega cool eingerichtet. Für uns beide der beste Burger den wir überhaupt jemals hatten. Ich sage nur „Garlicmayo“ und „Garlicfries mit Trufflefmayo“. Noch Fragen? Auf diesem Burger ist alles miteinander verschmolzen. Die Burgerbuns waren der Hammer. Preisleistungsleistungsverhältnis super. Go for it when in Hongkong!
Die zwei Läden findet Ihr auf Hongkong Island.
Außerdem habe ich noch ein anderes Highlight für Euch. Die schönste Bar ever!
The Iron Fairies. Die Einrichtung ist unfassbar schön. Man kommt rein und aus dem Staunen nicht mehr raus.
Ein Ort an dem einfach alles stimmt. Das Kerzenlicht, tausend Schmetterlinge die von der Decke schweben, die Drinks, die Leute. Man fühlt sich richtig wohl.
Jeden Sonntagabend ist dort Livemusik. Wir haben getrunken, getanzt und einfach das Leben gefeiert.
Mein Fazit, ich würde auf jeden Fall wieder nach Hongkong reisen. Es gibt noch Vieles zu sehen, was wir nicht geschafft haben. Und es ist absolut eine Reise wert.
Keine Angst vorm Kulturschock. Es ist anders, neu, aber sehr westlich. Man kommt sehr gut zurecht!
In diesem Moment sitze ich in Chiang Mai, Thailand und tippe diese Zeilen für Euch. Ich schicke Euch viele sonnige Grüße,
Eure Jule x

















Hallo Jule, Hallo Ben, find ich klasse was ihr macht. Wünsche euch ganz viel Spass, tolle Eindrücke und allzeit gute Reise. Kommt wieder gut zurück. Viele Grüsse von der ganzen Familie (du weisst ja schon von wem!)
AntwortenLöschenGruss Karlo
Lieber Karlo, vielen Dank für deine guten Wünsche und das du reingeschaut hast! Hab mich sehr über deinen Kommentar gefreut! Ganz liebe Grüße aus Ao Nang an alle. Und ich hoffe Euch geht es ebenfalls gut. Jule x
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